ABRECHNUNGEN

 

Herzlichen Dank für ihre Spende. Ihre Teilnahme hat entscheidend zur Stärkung unserer Arbeit mit Indigenen Völkern beigetragen.
 

ZMÖ-Zentrum für Mission und Ökumene/Nordkirche/Deutschland
 

Gesammelter Betrag: R$ 12.400,00
 

Dieser Betrag wurde folgendermassen investiert:
 

  • Aktualisierung der Internetseite von COMIN, sowie die Einbindung einer deutschen Seite.
  • Besuch des ZMÖ, in Hamburg/Deutschland mit zwei Indigenen.
  • Ausarbeitung des Faltblattes für die Kampagne “Sabiá”.
     

Kampagne “Sabiá” 
 

Gesammelter Betrag: R$ 29.259,60
 

Die Kampagne “Sabiá”, deren Sammlung im Jahr 2015 beendet wurde, hatte die soziale und ökologische Gerechtigkeit zum Ziel. Der Fokus lag auf drei Projekten:
 

a) Guarita: Gesundheit ist Kultur und Tradition. Im Indigenen Land Guarita/RS leben die Völker Kaingang und Guarani. Ihre medizinische Tradition ist sehr reichhaltig. Mit diesem Projekt hat COMIN zur Wiederbelebung der Kenntnisse im Bereich von Entbindung und Krankheiten beigetragen.
 

Ergebnisse: Das 1. Treffen von Weisen aus dem Volk der Kaingang ermöglichte die Stärkung der traditionellen Medizin und die Aufwertung des Wissens der Älteren unter den Kaingang. Trug auch zum interkulturellen Dialog zwischen den Gesundheitsteams bei, mit dem Ziel die Praktiken der traditionellen Versorgung mit denen der Schulmedizin zu versöhnen.

 

b) Kulturelles Zentrum Apurinã. Das Ziel der Kampagne war es, bei den Apurinã ein Holzhaus mit Aluminiumdach, 15X20 Metern gross, zu bauen. Es wurde von dem Volk der Apurinã das “Haus der Kultur und der Erinnerung des Apurinã Volkes” genannt. Das Ziel war, einen Raum zu gestalten, der etwas vom Leben und von der Kultur der Apurinã darstellt, mit Ausstellung von Keramik, traditioneller Korbflechterei, fotos von leitenden Personen und toty-Älteren Apurinã, und zugleich ein Raum, um Apurinã Kunsthandwerk-Werkstätten und Kurse zur Wiederbelebung der Apurinã Sprache durchzuführen. Jedes Jahr, am 19. April, wird in diesen Räumen ein grosses Fest gefeiert mit Tänzen und Gesängen der Apurinã. Das Haus der Apurinã Kultur und Erinnerung wurde auf dem Indigenen Land Água Preta/Inari, in der Gemeinde Mipiri, im Munizip Pauini/Bundesland Amazonas, gebaut. In dieser Gemeinde leben etwa 80 Personen. Abdias Apurinã ist ihr Leiter und der Verantwortliche für das Projekt. Es erreicht auch andere Gemeinden der Apurinã im Umkreis.
 

Ergebnisse: Bau des Hauses der Kultur und der Erinnerung des Volkes der Apurinã. Dieses kulturelle Zentrum dient nicht nur dem Dorf Mipiri, sondern erreicht auch andere Gemeinden der Apurinã in der Umgegend, und stärkt das Leben und die Kultur dieses Volkes.

 

c) Ethnische Nachhaltigkeit durch das Kunsthandwerk. Mit dem Ziel, Aktivitäten zu unterstützen, die die ethnische Nachhaltigkeit der Volksgemeinschaften der Kaingang und Guarani Mbyá im Nordwesten von Rio Grande do Sul fördern sollen, wurden die Mittel der Kampagne für den Erwerb von Glasperlen, Tinte, eingewachsten Fäden und zum Kauf eines Zeltes eingesetzt. Das Zelt wurde auf Reisen genutzt, zur Ausstellung und zur Vermarktung des Kunsthandwerkes.
 

Ergebnisse: Räume bei Ausstellungen und freien Märkten wurden ermöglicht. Einige Engpässe von Rohstoff (Bambus und Lianen) wurden überbrückt. Einige neue Modelle von Kunsthandwerk wurden entwickelt.